Asbest-Problematik bleibt
ABB schreibt wieder Gewinne

Im vergangenen Geschäftsjahr hat der schweizer Elektrotechnikkonzern ABB erstmals seit 2000 einen Gewinn erwirtschaftet. Doch die seit Jahren schwelende Asbest-Problematik in den USA bleibt dem Konzern erhalten und es ist offen, welche zusätzlichen Lasten auf ABB noch zukommen.

HB ZÜRICH. Nach Angaben vom Donnerstag nimmt ABB die Zielmarke für die Betriebsgewinnmarge des Jahres 2005 auf 7,7 % von vorher acht Prozent zurück. An der Börse sank die ABB-Aktie am Vormittag um 1,75 % auf 6,72 sfr.

Im Jahr 2004 verdreifachte ABB laut weiteren Angaben den Betriebsgewinn auf 1084 Mill. Dollar von 357 Mill. Dollar im Vorjahr. Entsprechend verbesserte sich die Marge deutlich auf 5,2 % von 1,7 % im Vorjahr. Der Reingewinn belief sich auf 201 Mill. Dollar nach einem Verlust von 779 Mill. Dollar 2003. Wie im Vorjahr will ABB auch für 2004 keine Dividende ausschütten.

Der Umsatz wuchs um ein Prozent auf 20 721 Mill. Dollar. Die Aufträge erhöhten sich den Angaben zufolge um zehn Prozent auf 21 689 Mill. Dollar. Im Schlussquartal habe sich die Nachfrage in den meisten Kundensegmenten weiter verbessert. Der stärkste Zuwachs stammte den Angaben zufolge aus den Branchen Chemie und Pharma sowie von Turbolader-Kunden und Versorgungsunternehmen.

„Das Marktumfeld 2005 sieht günstig aus. Wir erwarten ein weiteres Wachstum von Umsatz und Aufträgen“, sagte ABB-Chef Fred Kindle. Bei den Kosten für Rohmaterial sieht der seit Anfang des Jahres amtierende Kindle keine weitere Verschärfung: „Der Trend bei den Rohmaterialpreisen dürfte sich nicht weiter verschlechtern.“

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