Asien treibt an
Air Liquide bleibt hinter Prognose zurück

Der Industriegase-Hersteller Air Liquide hat im ersten Halbjahr den Umsatz gesteigert, ist beim Nettoergebnis jedoch hinter den Prognosen der Analysten zurückgeblieben.

HB PARIS. Nach einem Umsatzrückgang 2002 hat der weltweit führende Industriegase-Hersteller Air Liquide im ersten Halbjahr 2003 wieder einen Zuwachs verbucht: Der Konzern-Umsatz legte um 6,8 % auf 4,2 Mrd. € zu, wie das Unternehmen am Montag in Paris mitteilte. Ohne Berücksichtigung von Währungseinflüssen und Schwankungen des Erdgaspreises habe die Steigerung 10,1 % betragen. Das operative Ergebnis stieg um 1,5 % auf 581 Mill. €, der Gewinn um 1,2 % auf 328 Mill. €. Vorstandschef Benoit Potier gab sich optimistisch, auch für das Gesamtjahr eine Gewinnsteigerung zu erreichen. Air Liquide ist in 65 Ländern aktiv und hat nach eigenen Angaben 30 800 Beschäftigte. 2002 war der Umsatz von 8,3 auf 7,9 Mrd. € gefallen.

Besonders gut verdiente der Konzern im ersten Halbjahr in Asien. In Nord- und Südamerika dagegen musste er einen Ergebnisrückgang hinnehmen. In Europa wies zwar das Ergebnis des Geschäftsfelds Industriegase nach oben, das der medizinischen Gase jedoch leicht nach unten. Air Liquide erwirtschaftet gut drei Viertel seines Umsatzes außerhalb Frankreichs. Besonders stark sei die Nachfrage nach Hydrogen und Gasen für die Raffinierie gewesen, teilte Air Liquide mit.

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