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Astra Zeneca will Antibiotika-Forschung ausgliedern

Das Pharmaunternehmen Astra Zeneca hat angekündigt, seine Antibiotika-Forschung auszugliedern. Man wolle sich auf gewinnträchtigere Geschäftsbereiche konzentrieren, hieß es am Freitag – dazu zählen auch Krebserkrankungen.
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Verpackung von Tabletten in einem schwedischen Werk von Astra Zeneca: Antibiotika waren in der Vergangenheit wegen geringer Gewinnspannen für viele Pharmaunternehmen nicht mehr interessant. Quelle: dpa
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Verpackung von Tabletten in einem schwedischen Werk von Astra Zeneca: Antibiotika waren in der Vergangenheit wegen geringer Gewinnspannen für viele Pharmaunternehmen nicht mehr interessant.

(Foto: dpa)

LondonDer Pharmakonzern Astra Zeneca will seine Antibiotika-Forschung ausgliedern und als eigenständiges Tochterunternehmen etablieren. Hintergrund ist die Konzentration von Astra Zeneca auf gewinnträchtigere Geschäftsbereiche, wie der Konzern am Freitag mitteilte. Bereits im vergangenen Jahr hatte Firmenchef Pascal Soriot erklärt, er suche Partner für den Bereich Infektionsbekämpfung oder wolle ihn verkaufen.

Die Entscheidung betreffe nicht die schon marktreifen oder eingeführten Antibiotika-Produkte.

Antibiotika waren in der Vergangenheit wegen geringer Gewinnspannen für viele Pharmaunternehmen nicht mehr interessant.

Das ändert sich zwar mit den neuen Anforderungen zur Bekämpfung multiresistenter Keime. AstraZeneca entschied sich aber, seine Ressourcen auf drei andere Kerngebiete zu konzentrieren: Krebserkrankungen, Herz-Kreislauf und Stoffwechselkrankheiten sowie Atemwegserkrankungen und Entzündungen.

  • rtr
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