Atomausstieg
BDI warnt vor Kosten der Energiewende

Die deutsche Industrie warnt in einer Studie vor Milliardenkosten in Folge der Energiewende. Zudem würden die Strompreise deutlich zulegen. Umweltminister Altmaier überprüft derweil das Ziel der Stromverbrauch-Senkung.
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BerlinOhne ein Gesamtkonzept zur Energiewende drohen die Kosten in den kommenden Jahren aus Sicht der deutsche Industrie zu explodieren. In einer am Donnerstag in Berlin vorgestellten BDI-Studie hieß es, die nötigen Investitionen in die Stromversorgung bis 2030 könnten von 150 Milliarden Euro auf 350 Milliarden Euro in die Höhe schnellen. Die Feldstudien zeigten, dass die Ampeln bei den Strompreisen bereits heute "eindeutig bei Rot stehen", sagte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Hans-Peter Keitel. Die Wirtschaft unterstütze zwar die Energiewende, fordere aber ein Gesamtkonzept. Sowohl Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) als auch Umweltminister Peter Altmaier (CDU) betonten, man wolle die Energiewende gemeinsam mit der Wirtschaft meistern. Sie sei nur ein Erfolg, wenn die Industrie dabei nicht ihre Wettbewerbsfähigkeit verliere, betonte Altmaier.


Der Umweltminister zeigte sich dabei offen, die von der Regierung gesetzten Ziele wie dem um zehn Prozent sinkenden Stromverbrauch bis 2020 zu überprüfen. "Der Stromverbrauch blieb in den letzten Monaten gleich, aber er ist nicht gesunken. Also habe ich gesagt, müssen wir schauen, ob wir das schaffen können oder ob wir es revidieren", sagte der CDU-Politiker. Der BDI-Präsident hatte die Regierung wegen konkurrierender Ziele zu einem Gesamtansatz aufgefordert. Ohnehin würden sich durch die Energiewende die Strompreise bis 2030 um 15 bis 35 Prozent gegenüber der heutigen stärkeren Nutzung von fossilen Energien wie Kohle verteuern, heißt es in der BDI-Analyse. In den USA seien dagegen durch den Abbau von Schiefergas die Energiekosten sehr viel niedriger.


Einer Umfrage zufolge will die große Mehrheit der Deutschen auch am Atomausstieg festhalten, wenn deswegen die Preise für den Strom steigen sollten. In einer Erhebung für das Magazin "stern" erklärten 64 Prozent, die Energiewende sei richtig, selbst wenn sie teurer als geplant würde. 29 Prozent würden den Ausstieg aus der Atomenergie am liebsten rückgängig machen.

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Altmeier will Schwerpunktsetzung bei Trassenbau

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  • Der "wahre" Test, was die Leute wollen, findet nicht bei Umfragen statt. Er findet nicht einmal bei einer Wahl statt. Der wahre Test ist der Markt, wo jeder sein EIGENES Geld einsetzt, und nicht ANDERER Leute Geld sinnlos vergeudet, auch bekannt als Gutmenschentum.

    Die Wurzel des Problems ist, dass man in unserer Gesellschaft keinen Respekt mehr vor dem Geld hat. Nahezu alle Parteien sind weit nach links abgewandert, inzwischen auch die FDP (Steuersenkungen sind dort nicht mehr im Programm), in den Medien wird pausenlos auf die "Reichen" (wirklich: normale Berufstaetige) gehetzt und das "Soziale" ist immer im Vordergrund. Man hat laengst vergessen, dass Geld das Ergebnis von echter Arbeit ist (zumindest bei vielen Leuten, nicht allen) und jeder Prozentsatz der staatlich davon abgezweigt wird, ist ein Stueck vom Leben, der fuer den Staat geopfert wird.

  • Natürlich darf das Jammern und Wehklagen der Industrie nicht fehlen, damit m.E. die politischen Marionetten noch mehr mehr aus den Bürgern herauspressen.

    Geht man von den vom Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V. (VIK) veröffentlichten Industriestrompreisen (Deutschland = 100%) aus und schaut sich den Industrieanteil am BIP (siehe FAZ) an, dann ergibt sich folgendes Bild:

    Italien: Energiekosten 78%; Industrieanteil am BIP 16%
    Spanien: Energiekosten 76%; Industrieanteil am BIP 16%
    Großbritannien: Energiekosten 89%; Industrieanteil am BIP ca. 10%
    Frankreich: Energiekosten 78%; Industrieanteil am BIP ca. 10%
    Deutschland: Energiekosten 100%; Industrieanteil am BIP fast 23%

    Das D in der Eurokrise gut darsteht, hat auch viel mit dem Anteil der Industrie am BIP zu tun.
    Schäubles eigene Gutachter haben seinem Finanzminister bestätigt, dass hohe Energiekosten allein die internationale Wettbewerbsfähigkeit nicht beeinträchtigen. Bei den deutschen Exportbranchen, Maschinenbau und Autoindustrie, betragen Energiekosten ca. 1% der Produktionskosten.

  • Natürlich darf das Jammern und Wehklagen der Industrie nicht fehlen, damit m.E. die politischen Marionetten noch mehr mehr aus den Bürgern herauspressen.

    Geht man von den vom Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V. (VIK) veröffentlichten Industriestrompreisen (Deutschland = 100%) aus und schaut sich den Industrieanteil am BIP (siehe FAZ) an, dann ergibt sich folgendes Bild:

    Italien: Energiekosten 78%; Industrieanteil am BIP 16%
    Spanien: Energiekosten 76%; Industrieanteil am BIP 16%
    Großbritannien: Energiekosten 89%; Industrieanteil am BIP ca. 10%
    Frankreich: Energiekosten 78%; Industrieanteil am BIP ca. 10%
    Deutschland: Energiekosten 100%; Industrieanteil am BIP fast 23%

    Das D in der Eurokrise gut darsteht, hat auch viel mit dem Anteil der Industrie am BIP zu tun.
    Schäubles eigene Gutachter haben seinem Finanzminister bestätigt, dass hohe Energiekosten allein die internationale Wettbewerbsfähigkeit nicht beeinträchtigen. Bei den deutschen Exportbranchen, Maschinenbau und Autoindustrie, betragen Energiekosten ca. 1% der Produktionskosten.

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