Atomkraftwerks-Bauer: Westinghouse geht angeblich an Toshiba

Atomkraftwerks-Bauer
Westinghouse geht angeblich an Toshiba

Der japanische Elektronikkonzern Toshiba ist laut eines Presseberichts der neue Eigentümer des US-amerikanischen Kernkraftwerks-Bauers Westinghouse Electric. Damit hätten sich die Japaner gegen zwei andere Konzerne durchgesetzt.

HB TOKIO/LONDON. Wie die britische Wirtschaftszeitung „Financial Times“ am Montag berichtete, bot der japanische Konzern für den Kauf fast 5 Mrd. Dollar (4,1 Mrd. Euro). Eine endgültige Entscheidung über den Verkauf werde am Donnerstag auf einer Vorstandssitzung der staatlichen britischen Firma British Nuclear Fuels Plc getroffen, zu der Westinghouse aus Pittsburgh gehört. Toshiba wollte den Zeitungsbericht nicht kommentieren.

Toshiba lieferte sich dem Blatt zufolge mit dem US-Konzern General Electric und der japanischen Mitsubishi Heavy Industries einen in den vergangenen Wochen immer heftiger gewordenen Konkurrenzkampf um Westinghouse.

Das „Wall Street Journal“ hatte unlängst noch gemeldet, Mitsubishi wolle Westinghouse für mehr als 2,5 Mrd. Dollar kaufen. Die Auktion werde in den USA, Japan und England genau verfolgt, hieß es. Im US-Kongress hatte es gegen den Verkauf von Hochtechnologie- und Rohstoffunternehmen in jüngster Zeit Vorbehalte gegeben.

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