ATR trotzt mit Propellermaschinen Wirtschaftskrise

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ATR trotzt mit Propellermaschinen Wirtschaftskrise

Der europäische Regionalflugzeugbauer ATR trotzt mit seinen treibstoffsparenden Propellermaschinen der Wirtschaftskrise. Das Unternehmen verzeichnete im vergangenen Jahr einen neuen Umsatzrekord und rechnet auch 2009 mit Wachstum.

HB PARIS. 2008 setzte ATR 1,3 Milliarden Dollar um und damit 200 Millionen Dollar mehr als 2007. Für 2009 peile man einen Umsatz in Höhe von 1,4 Milliarden Dollar an, teilte Konzernchef Stéphane Mayer am Freitag mit.

Insgesamt wolle ATR im Laufe des Jahres mehr als 60 neue Flugzeuge ausliefern. In den Auftragsbüchern standen nach Angaben von ATR Ende Dezember 169 Maschinen. Allein im vergangenen Jahr seien 42 Bestellungen eingegangen. „Die Nachfrage nach Turboprops ist trotz der derzeit schwierigen Zeiten auf lange Zeit da“, sagte Mayer.

Die Zahl der Mitarbeiter habe sich innerhalb der vergangenen zwei Jahre um rund 33 Prozent auf 860 erhöht.

ATR ist ein Gemeinschaftsunternehmen von EADS und dem italienischen Flugzeugbauer Alenia Aeronautica. Die Flugzeuge werden weltweit von 140 Gesellschaften in rund 80 Ländern eingesetzt.

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