AT&S
Smartphone-Zulieferer senkt Prognose

Der österreichische Leiterplattenhersteller AT&S schraubt nach einem enttäuschenden Weihnachtsgeschäft seine Prognose zurück - vor allem das Weihnachtsgeschäft ist ein Grund dafür.
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WienFür das Geschäftsjahr 2011/12 (bis Ende März) erwartet der Smartphone-Zulieferer nun lediglich einen Umsatz von rund 500 Millionen Euro und eine operative Rendite zwischen acht und neun Prozent, wie AT&S am Dienstag mitteilte. Zuvor hatte der steirische Konzern einen Umsatz zwischen 535 und 550 Millionen Euro und eine operative Gewinnmarge mehr als neun Prozent angepeilt.

Das Weihnachtsgeschäft sei nicht bei allen Kunden erwartungsgemäß verlaufen, begründete die Firma die schwächeren Aussichten. Zudem habe AT&S mit Verschiebungen bei der Auslieferung und dem schwachen Geschäft mit Industriekunden in Europa zu kämpfen gehabt. Das Unternehmen fertigt Leiterplatten, die unter anderem das elektronische Herzstück von Smartphones oder Tablet-Computern wie dem iPad von Apple sind.

Im dritten Geschäftsquartal von Oktober bis Ende Dezember schrumpfte der Gewinn auf 7,9 von 10,5 Millionen Euro und lag damit deutlich unter den Erwartungen von Analysten, die mit 13,4 Millionen Euro gerechnet hatten. Der Umsatz legte auf 129,9 von 122 Millionen Euro zu.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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