Auch Deutschland ist betroffen
Papierkonzern SCA baut 3600 Stellen ab

Der schwedische Papierkonzern SCA hat angekündigt, bis Anfang 2007 rund 3600 von derzeit 50 000 Stellen zu streichen.

HB STOCKHOLM. Die europäische Kapazität für Testliner (Verpackungs-Wellpappe) soll um 17 Prozent sowie für für Hygienepapier um 7 Prozent gesenkt werden. Wie Konzernchef Jan Åström auf Anfrage mitteilte, sind auch deutsche SCA-Töchter von den Streichungen betroffen.

Zahlen wolle man für kein Land außer Schweden nennen, wo 400 Stellen gestrichen würden. „Deutschland ist kein Schwerpunkt wie etwas Großbritannien und die Niederlande“, beruhigte Åström allerdings. Es werde keiner der größeren deutschen Tochterbetriebe geschlossen. SCA hat mehr als 40 Niederlassungen in Deutschland, die auch unter dem Namen der Mutter firmieren.

Als Hintergrund für die „Sparmaßnahmen“ nannte SCA vor allem Überkapazitäten bei Wellpappe und Hygieneprodukte in Europa. Pro Jahr wolle man die Kosten damit um 2,6 Milliarden Kronen (280 Millionen Euro) senken.

SCA hatte im ersten Halbjahr bei einer Umsatzsteigerung von 5,3 Prozent auf 46,5 Milliarden Kronen einen Vorsteuergewinn von 2,3 Milliarden Kronen erzielt. Er lag um 15,6 Prozent unter dem Ertrag aus demselben Vorjahreszeitraum.

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