Auch für 2005 sei keine Besserung in Sicht
Escada-Chef zieht die Notbremse

Der Luxusmodehersteller Escada hat dank Kostensenkungen und guter Nachfrage nach der aktuellen Damenkollektion im zweiten Quartal 2003/04 wieder knapp die Gewinnzone erreicht. Trotz eines leicht anziehenden Umsatzes sieht sich das im SDax gelistete Unternehmen aber weiter einem äußerst schwierigen Marktumfeld ausgesetzt.

HB MÜNCHEN. .„Leider ist die Verfassung der Märkte für hochwertige Damenmode schlecht bis miserabel“, sagte Escada-Konzernchef Wolfgang Ley am Dienstag in einer Telefonkonferenz. „Ich sehe auch im Jahr 2004 und 2005 überhaupt keine Verbesserung.“ Die Verbraucherinnen seien gerade in Europa absolut verunsichert. „Escada muss sich selber helfen.“

Ley zeigte sich dennoch angesichts hohen Interesses an der anstehenden Herbst-/Winterkollektion zuversichtlich, die für das laufende Geschäftsjahr 2003/04 (zum 31. Oktober) gesteckten Ziele zu erreichen. Der Umsatz solle währungsbereinigt stagnieren und das operative Ergebnis (Ebitda) deutlich zulegen. Hier stellte er eine Größenordnung von mindestens 40 bis 50 Millionen Euro in Aussicht. Unter dem Strich werde wieder mit schwarzen Zahlen gerechnet, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von 75 Millionen Euro angefallen war. Die Escada-Aktie legte zeitweise um fast drei Prozent auf 15,49 Euro zu und gewann damit stärker als der Gesamtmarkt.

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