Auch Smart weniger gefragt
Mercedes-Absatz im Halbjahr geschrumpft

Der deutsch-amerikanische Autobauer Daimler-Chrysler hat bei der Marke Mercedes-Benz im ersten Halbjahr 2003 einen weltweiten Absatzrückgang verzeichnet.

rtr/dpa STUTTGART. Die Zahl der verkauften Mercedes-Fahrzeuge liege in den ersten sechs Monaten bei rund 548. 500 (Vorjahr: 559 000) Pkw, teilte Daimler-Chrysler am Montag mit. Insgesamt verkaufte die aus Mercedes-Benz und Smart bestehende Mercedes Car Group in den ersten beiden Quartalen 609 100 (621 400) Fahrzeuge. Auf dem hart umkämpften US-Markt stieg der Absatz hingegen auf 105 900 (102 900). Sowohl die C-Klasse, wie auch die E-Klasse und die S-Klasse waren bei den Amerikanern gefragt und erzielten neue Bestmarken. In den USA tobt seit Monaten ein harter Preiswettbewerb unter den Autoherstellern.

„Vor dem Hintergrund der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und weltweit rückläufiger Automobilmärkte sind wir mit der Performance der Mercedes Car Group im ersten Halbjahr 2003 zufrieden“, teilte der Stuttgarter Konzern mit.

In Deutschland ging die Nachfrage nach Autos mit dem Stern deutlich zurück. Hier wurden in den ersten beiden Quartalen 173 000 Pkw verkauft, ein Minus von mehr als sieben Prozent. In Großbritannien sei die Nachfrage dagegen um acht Prozent, in Spanien um ein Prozent gestiegen. In der Region Asien-Pazifik setzte Daimler-Chrysler 44 700 Mercedes ab, 18 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. In Japan legte der Absatz um acht Prozent auf 19 800 Pkw zu. Für eines der Modelle Smart entschieden sich per Ende Juni weltweite 60 500 (62 400) Kunden.

Die Aktie von Daimler-Chrysler stieg bis zum Mittag um 2,4 Prozent 32,20 Euro.

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