Audi
Abgasskandal kann VW-Tochter nicht bremsen

Wegen des Abgasskandals hat Audi in den USA freiwillig einen temporären Verkaufsstopp für Diesel-Modelle verhängt. Trotzdem konnte der Konzern seinen Absatz leicht steigern. Getrübt wird die Bilanz vom China-Geschäft.

DüsseldorfAudi hat trotz des Abgasskandals im November mehr Autos verkauft. Der Absatz stieg im Vergleich zum Vorjahr leicht um ein Prozent auf rund 147.750 Fahrzeuge, wie die Volkswagen -Tochter am Freitag mitteilte. In Europa stiegen die Verkaufszahlen trotz des Modellwechsels beim stark nachgefragten A4 um sechs Prozent, in Deutschland allein um 8,6 Prozent. „Die anhaltend hohe Nachfrage nach Audi-Modellen in Europa sowie unsere gute weltweite Auftragslage geben uns weiter Rückenwind für die kommenden Monate“, sagte Vertriebschef Dietmar Voggenreiter.

In den USA hielt Audi seine Auslieferungen trotz des freiwilligen temporären Verkaufsstopps für Diesel-Modelle und des Modellwechsels beim Q7 mit 16.700 abgesetzten Pkw auf dem Vorjahresniveau. Von Januar bis September erhöhte Audi den Absatz dort insgesamt um 11,7 Prozent.

Getrübt wurde die Verkaufsbilanz jedoch vom Geschäft in China: Dort gab der Absatz um knapp sechs Prozent zum Vorjahr nach. Damals war der A3 auf den Markt gekommen. Auch in Russland sanken die Verkäufe – um 18 Prozent. „Angesichts von Sondereffekten in China und des Modellauslaufs der ersten Q7-Generation in den USA sind wir zufrieden mit unserer Absatzentwicklung im November“, bilanzierte Voggenreiter.

Volkswagen hatte Mitte September zugegeben, die Abgaswerte bei insgesamt elf Millionen Autos weltweit manipuliert zu haben.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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