Audi-Nachfolge offen
Winterkorn will VW-Konzern umbauen

Der designierte Vorstandsvorsitzende von Volkswagen, Martin Winterkorn, will offenbar die Konzernstruktur von Europas größtem Autohersteller ändern und die Automarken neu aufteilen. Für seine Nachfolge bei Audi werden gleich mehrere Namen gehandelt.

HB HAMBURG. Künftig sollten die Marken des VW-Konzerns neu gruppiert werden. Wie das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ meldete, soll es künftig eine Premiumgruppe mit Audi, Bentley, Bugatti und Lamborghini und eine Volumengruppe mit Volkswagen, Seat und Skoda geben. In einem zweiten Schritt wolle Winterkorn die Arbeit im Vorstand neu verteilen. So solle es wieder einen Entwicklungschef im Konzern geben. Der neue VW-Chef wolle damit das Neben- und Gegeneinander der Marken beenden.

Dem Bericht zufolge hat der bisherige Audi-Chef Winterkorn auch schon seine Nachfolge geregelt. Neuer Vorstandsvorsitzender solle, zunächst interimsmäßig, der bisherige Finanzvorstand Rupert Stadler werden. Dagegen meldete die „Wirtschaftswoche“ unter Berufung auf Unternehmenskreise, Audi-Entwicklungschef Ulrich Hackenberg solle der Nachfolger Winterkorns werden. Bisher wurde auch Produktionsvorstand Jochem Heizmann für den Chefposten bei Audi gehandelt.

Wie der „Spiegel“ weiter berichtete, haben mehrere Management-Fehlentscheidungen Pischetsrieders zu seiner Ablösung beigetragen. So habe der VW-Chef nicht verhindert, dass die Markengruppen Volkswagen und Audi weitgehend autonom arbeiteten. Als Konzernchef hätte Pischetsrieder die Chefs der Markengruppen zur Zusammenarbeit verpflichten müssen.

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