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Sanofi steigert Gewinn und setzt auf Zukäufe

Der französische Pharmakonzern hat im abgelaufenen Quartal Gewinn und Umsatz gesteigert. Für die Zukunft setzt Sanofi Aventis auf Zukäufe und Partnerschaften.

HB PARIS. Der neue Chef Chris Viehbacher legte am Mittwoch zudem eine neue Wachstumsstrategie für das weltweit drittgrößte Unternehmen der Branche vor.

Für das vierte Quartal 2008 gab Sanofi einen bereinigten Nettogewinn von 1,627 Milliarden Dollar bekannt. Das sind 13,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz kletterte um 2,6 Prozent auf 7,09 Milliarden Euro, auf vergleichbarer Basis entsprach das Plus 3,6 Prozent.

Analysten hatten im Schnitt einen Netto-Gewinn von 1,68 Milliarden Euro und einen Umsatz von 7,16 Milliarden Euro erwartet. Die Dividende soll 2008 um 13 Cent auf 2,20 Euro pro Aktie steigen. 2009 solle der Gewinn pro Aktie um mindestens sieben Prozent zulegen, teilte das Unternehmen zudem zum Ausblick mit.

Viehbacher erklärte zur künftigen Strategie unter anderem, er setze auf Zukäufe, um den Umsatz weiter zu steigern. Auch Partnerschaften seien angedacht. Der jüngst bekanntgewordenen Pläne des US-Konzerns Pfizer, den Rivalen Wyeth für 68 Milliarden Dollar zu kaufen, hatten Spekulationen aufkommen lassen, in der Branche stehe eine weitere Welle der Konsolidierung an.

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