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Aufbau eines neuen Konzerns geplant: GM erwägt offenbar Gläubigerschutz

Nach einem Medienbericht erwägt der US-Autobauer General Motors (GM) die Beantragung von Gläubigerschutz. Demnach würden die gesunden Unternehmensteile in den USA und weltweit zu einem neuen Unternehmen aufgebaut werden.

GM-Hauptsitz in Detroit. Der US-Autobauer erwägt einem Medienbericht zufolge Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Rechts zu beantragen. Danach könnten die gesunden Unternehmensanteile einen neuen Konzern bilden. Quelle: dpa
GM-Hauptsitz in Detroit. Der US-Autobauer erwägt einem Medienbericht zufolge Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Rechts zu beantragen. Danach könnten die gesunden Unternehmensanteile einen neuen Konzern bilden. Quelle: dpa

HB CHICAGO. Der Gläubigerschutz sei eine Option, berichtete das "Wall Street Journal" in seiner Samstagausgabe. Demnach könnten im Rahmen eines Konkursverfahrens nach Chapter elf des US-Rechts die gesunden Unternehmensteile in den USA und weltweit in einem neuen Konzern zusammengefasst werden, berichtete die Zeitung unter Berufung auf nicht näher identifizierte Kreise.

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Am Dienstag müssen GM und sein US-Konkurrent Chrysler dem Kongress in Washington einen Sanierungsplan vorlegen, um staatliche Kredithilfen in Milliardenhöhe beanspruchen zu können. Der Zeitung zufolge wollte sich GM nicht zu den Informationen äußern. Die deutsche GM-Tochter Opel verhandelt derzeit mit der Bundesregierung über eine Bürgschaft, um von seinem US-Mutterkonzern nicht in den Abgrund gerissen zu werden. Die US-Autobauer leiden unter dem weltweiten Absatzeinbruch infolge der Finanzkrise besonders, weil sie lange Zeit auf Modelle mit hohem Spritverbrauch gesetzt haben.

GM verhandelt derzeit mit Anteilseignern und der Gewerkschaft über ein Sanierungskonzept. Angekündigt hat der Konzern bereits, weltweit 10 000 Stellen und damit 14 Prozent streichen zu wollen. Neben Opel gehört auch die schwedische Marke Saab zu General Motors.

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