Aufgrund von Software-Fehlern
Mercedes-Benz ruft 10 000 Transporter zurück

Der Autokonzern Daimler-Chrysler ruft wegen Softwareproblemen europaweit insgesamt rund 10 000 Mercedes-Benz- Transporter der Modelle Vito und Viano in die Werkstätten zurück.

HB STUTTGART. Grund sei eine vorsorgliche Überprüfung der Dieselsteuergeräte, teilte das Unternehmen am Freitag in Stuttgart mit. Es handele sich um Fahrzeuge, die von November 2003 bis April 2004 produziert worden seien. In Deutschland seien mehr als 3 000 Autos ausgeliefert worden.

Bei internen Kontrollen sei festgestellt worden, dass die Software unter bestimmten Bedingungen die Kraftstoffabschaltung aktiviere und der Motor daher ausgehe, teilte das Unternehmen mit. Mercedes-Benz werde bei allen betroffenen Fahrzeugen eine verbesserte Software aufspielen. Unfälle habe es bislang wegen der Software nicht gegeben.

Erst im Mai hatte Daimler-Chrysler wegen Beanstandungen bei Bremsanlagen weltweit rund 680 000 Mercedes-Fahrzeuge der E- und SL-Klasse in die Werkstätten zurückgerufen. Bei der „sehr geringen Zahl“ der beanstandeten Fahrzeuge, handele es sich hauptsächlich um Autos mit hoher Laufleistung in Verbindung mit sehr häufiger Bremsbetätigung, hatte Mercedes erklärt. Dies treffe beispielsweise auf Taxis zu.

Die Mercedes-Gruppe, die vergangenes Jahr etwa 1,1 Mill. Autos ausgeliefert hatte, ist der wichtigste Ertragsbringer von Daimler-Chrysler. 2003 setzte die Mercedes-Gruppe 51,4 Mrd. Euro um.

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