Aufschwung im Euro-Raum hinkt jedoch noch hinterher
Starke Auslandsnachfrage im Maschinenbau

Im Ausland sind Maschinen aus Deutschland erneut der Renner: Der seit Monaten anhaltende Aufschwung im deutschen Maschinen- und Anlagenbau hat sich auch im Mai fortgesetzt.

HB FRANKFURT. Insgesamt sei der Auftragseingang im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat um 23 Prozent gestiegen, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Dienstag in Frankfurt mit. Die Auftragseingänge aus dem Inland legten den Angaben nach im Vergleich eher dürftige vier Prozent zu, die Auslandsnachfrage stieg um 34 Prozent.

Im Dreimonatsvergleich März bis Mai sei der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 26 Prozent gestiegen, hieß es weiter. Die Bestellungen aus dem Inland hätten sich in diesem Zeitraum um 17 Prozent und aus dem Ausland um 32 Prozent erhöht.

Während bei den Auslandsaufträgen Großanlagen das Bestellvolumen in die Höhe getrieben hätten, hinke der Aufschwung im Euro-Raum noch hinterher, sagte VDMA-Chefvolkswirt Ralph Wiechers. Die Bestellungen aus dem Euro-Raum bewegten sich unverändert auf dem niedrigem Vorjahresniveau. Das Bestellvolumen insgesamt sei einmal mehr von Großanlagengeschäften nach oben getrieben worden.

„Das Mai-Ergebnis für die Inlandsorders mutet im Vergleich zum Vormonat (plus 20 Prozent) eher bescheiden an“, kommentierte der Chefvolkswirt des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, Ralph Wiechers, die Entwicklung. Aber: „Der Aufschwung im Euro-Raum hinkt jedoch noch hinterher. Hier bewegen sich die Orders unverändert auf dem niedrigen Vorjahresniveau.“

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