Aufsichtsbehörden in Washington und Brüssel müssen noch grünes Licht geben
Procter & Gamble-Aktionäre segnen Gillette-Kauf ab

Die Aktionäre des amerikanischen Konsumgüter- Riesen Procter & Gamble Company (P&G) haben am Dienstag mit überwältigender Mehrheit den Kauf des Rasierklingen- und Batterieherstellers Gillette gebilligt.

HB CINNCINNATI. P&G zahlt im Zuge eines Aktientauschs 57 Milliarden Dollar (47 Mrd Euro) für Gillette.

Die P&G-Aktionäre stimmten mit 96,5 Prozent der vertretenen Stimmen für die Gillette-Übernahme, teilte das Unternehmen in Cincinnati mit. Dies lief auf 70,3 Prozent der ausgegebenen P&G- Aktien hinaus. Die Gillette-Aktionäre wollten ebenfalls noch am Dienstag über die Transaktion abstimmen.

P&G-Konzernchef A.G. Lafley freute sich, dass die Aktionäre den Wert des Zusammenschlusses erkannt hätten. Damit könnte die jeweilige Stärke der Gesellschaften besser genutzt werden.

Die Gillette-Aktionäre sollen 0,975 P&G-Aktien je eigenen Anteil erhalten. Nach der Übernahme werden die P&G-Aktionäre 71 Prozent und die Gillette-Anteilseigner 29 Prozent der zusammengeschlossenen Gesellschaft kontrollieren. Die Aufsichtsbehörden in Washington und Brüssel müssen noch grünes Licht geben.

P&G kontrolliert neben zahlreichen anderen Konsumgütermarken wichtige Produkte wie Pampers-Windeln, Tide- und Ariel-Waschmittel, Wella-Haarpflegeprodukte und Folgers-Kaffee. Das Unternehmen gewinnt durch den Gillette-Zukauf Rasierklingen, Zahnbürsten, elektrische Rasierapparate und andere Braun-Produkte sowie Duracell-Batterien hinzu.

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