Aufsichtsrat und Kartellbehörden müssen noch zustimmen
Thyssen-Krupp verkauft Elastomertechnik

Der Investitionsgüterkonzern Thyssen-Krupp hat den Spezialmaschinenbauer Thyssen-Krupp Elastomertechnik verkauft und damit die Portfoliobereinigung fortgesetzt.

HB DÜSSELDORF. Der Verkauf an die Lübecker Possehl-Gruppe solle rückwirkend zum 1. Oktober 2004 wirksam werden, teilte Thyssen-Krupp am Mittwoch in Essen mit. Angaben zum Verkaufspreis wurden nicht gemacht. Thyssen-Krupp Elastomertechnik sieht sich als Weltmarktführer bei Spezialmaschinen für die Reifenproduktion. Im Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2003/04 setzte das Unternehmen mit rund 1000 Mitarbeitern etwa 145 Millionen Euro um.

Thyssen-Krupp will sich im Rahmen seiner Konzentration auf das Kerngeschäft mit Stahl und als Autozulieferer von zahlreichen Beteiligungen trennen. Von der milliardenschweren Desinvestitionsliste, die im Mai 2003 aufgestellt worden war, sei schon ein Großteil abgearbeitet, sagte ein Sprecherin.

Zuletzt hatte Thyssen-Krupp im Rahmen der Portfoliobereinigung Ende vorigen Jahres die Fahrzeugguss-Gruppe verkauft. Die Abgabe des Federn-Geschäfts war im Februar jedoch vorerst gescheitert. Im Dezember hatte sich Thyssen-Krupp von den Wohnimmobilien getrennt.

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