Aufsichtsrat unter Druck
Balda-Großaktionär setzt außerplanmäßige HV durch

Großaktionär Octavian hat ein Aktionärstreffen gefordert und bekommt es auch: Die Investmentgesellschaft wirft dem Balda-Aufsichtsrat Interessenkonflikte vor. Auf der Hauptversammlung muss sich das Gremium stellen.
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DüsseldorfDer Medizintechnik-Produzent Balda gibt dem Druck eines Großaktionärs nach: Bei einer außerordentlichen Hauptversammlung im Februar wird sich das Management den Vorwürfen von Octavian Advisors stellen.

Die New Yorker Investmentgesellschaft hatte dem Balda-Aufsichtsrat Interessenkonflikte vorgeworfen und seine Abwahl gefordert. Das Kontrollgremium habe sich von persönlichen Interessen des Hauptaktionärs Michael Chiang leiten lassen - zulasten der übrigen Anteilseigner, monierte der US-Investor.

Balda habe entschieden, die notwendigen Schritte für die Einberufung einer außerordentlichen Aktionärsversammlung am 8. Februar 2012 einzuleiten, teilte Balda am Montag mit. Octavian, nach eigenen Angaben mit 8,3 Prozent an Balda beteiligt, hatte das Aktionärstreffen gefordert.

Octavian-Chef Richard Hurowitz schlug als Aufsichtsratsmitglieder für Balda den ehemaligen Adidas-Manager Renè Charles Jäggi, Finanzinvestor Behdad Alizadeh und Octavian-Manager Igor Kuzinar vor.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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