Aufträge für mehrere Jahre
GE baut Wind- und Solar-Sparten in Deutschland aus

Der US-Konzern General Electric (GE) will seine Marktposition in der erneuerbaren Energie stärken. John Krenicki, Chef der weltweiten Energiesparte des Konzerns, sagte dem Handelsblatt, GE werde sowohl seine Aktivitäten in der Windbranche als auch in der Photovoltaik ausbauen.

DÜSSELDORF. Dazu solle der Standort Salzbergen bei Münster expandieren und zum Zentrum für erneuerbare Energien für GE in Europa mit den Schwerpunkten Wind und Solar werden. In Salzbergen fertigt General Electric Windturbinen, die weltweit ausgeliefert werden. 2002 hatte GE den Standort mit 750 Beschäftigten von Enron übernommen, jetzt beschäftigt GE in Salzbergen 1.000 Personen. Nächstes Jahr sollen weitere 100 dazukommen. "Wir haben Aufträge für mehrere Jahre", sagte der GE GE-Manager. werde in der Windbranche weiter expandieren und dem Markt folgen. Dabei seien die Chancen für Windturbinen an Land höher als bei Standorten in der See.

Weltweit hat GE nach eigenen Angaben bisher mehr als 8.500 Windturbinen ausgeliefert.

In der Photovoltaik setzt General Electric vor allem auf die Dünnschichttechnik, die weniger des teuren Rohstoffes Silizium benötigt als die herkömmliche kristalline Technologie. "Die Solarindustrie wird sich wie die Windindustrie in einigen Jahren zu einem Milliarden-Markt entwickeln", sagte Krenicki.

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