Aufträge rückläufig
Japans Machinenbau bricht ein

Japans Industrie bekommt den weltweiten Wirtschaftsabschwung deutlich zu spüren: Die Maschinenbauaufträge sanken im vergangenen Quartal um 10,4 Prozent. Das entspricht exakt dem vor zehn Jahren erreichten Rekordrückgang.

HB TOKIO. Angesichts der sinkenden Nachfrage in Folge des globalen Abschwungs sind die Industriekonzerne dabei, ihre Investitionen zu drosseln. Der Quartalsrückgang bei den Maschinenbauaufträgen fiel dabei deutlich stärker aus als erwartet, wie die Regierung am Montag mitteilte.

Zwar stiegen die Aufträge im September um saisonbereinigt 5,5 Prozent zum Vormonat und damit erstmals seit vier Monaten und zugleich etwas stärker als von Analysten erwartet. Dennoch geht die Regierung angesichts des Wirtschaftsabschwungs allgemein weiter von einem Abwärtstrend bei den Maschinenaufträgen aus. Der im laufenden Quartal erwartete Anstieg von 1,2 Prozent sei nur zu erreichen, wenn die Aufträge pro Monat um mindestens 1,5 Prozent zulegten. Die Daten zu den Maschinenbauaufträgen gelten als wichtiger Indikator für die Unternehmensinvestitionen in den nächsten drei bis sechs Monaten.

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