Auftrag sichert Jobs
Thyssen-Krupp baut U-Boote für Deutsche Marine

Die Werften des Thyssen-Krupp-Konzerns bauen zwei weitere U-Boote der Klasse 212A für die Deutsche Marine. Der Auftrag der Bundesmarine sichert bei den Töchtern Howaldtswerke-Deutsche Werft (HDW) und Nordseewerke hunderte Arbeitsplätze.

HB DÜSSELDORF. Die Marine habe bei den Schiffsbauern zwei U-Boote geordert, teilte Thyssen-Krupp Technologies, Führungsgesellschaft des Werftenverbundes, am Dienstag in Essen mit. Die beiden mit Wasserstoffbrennzellen ausgerüsteten U-Boote der Klasse U212A sollen 2012 und 2013 ausgeliefert werden. Zum Auftragsvolumen machte die Firma keine Angaben. Der Auftrag sichere hunderte Jobs langfristig, hieß es.

Die Kieler HDW baut in Kooperation mit dem Emdener Nordseewerk konventionelle, das heißt nicht atomgetriebene, U-Boote für die deutsche Marine, Nato-Partner und die See-Streitkräfte befreundeter Länder. Die Werften gelten in der geräusch- und abgaslosen Brennstoffzellentechnik als weltweit führend. Seit 2002 verfügt die Bundesmarine über U-Boote mit diesem Antrieb.

Der Mischkonzern Thyssen-Krupp hatte Anfang 2005 die Werften HDW in Kiel, Blohm + Voss in Hamburg sowie Nordseewerke in Emden zu einem Verbund zusammengefasst. Thyssen-Krupp strebt einen europäischen Werftenverbund an, wird aber darin gebremst, da sich die potenziellen Partnerunternehmen noch alle in Staatsbesitz befinden. Ein Zusammengehen mit staatlichen Werften lehnt Thyssen-Krupp ab.

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