Industrie
Auftrag von GM hilft Dürr zurück in die schwarzen Zahlen

Der Lackieranlagenbauer Dürr ist mit Hilfe eines Kostensenkungsprogramms und eines Großauftrags im ersten Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt. Bis zum Jahresende soll das Ergebnis noch deutlich steigen.

HB STUTTGART. Der Gewinn vor Steuern habe in den ersten drei Monaten bei 4,3 Millionen Euro gelegen, nachdem im Vorjahresquartal noch 14,5 Millionen Euro Verlust zu Buche standen, teilte Dürr am Freitag in Stuttgart mit. Für das ganze Jahr erwarte Dürr nun einen Gewinn von mehr als 18,7 Millionen Euro vor Steuern. Diese Marke hätte der schwäbische Hersteller von Auto-Lackieranlagen, Endmontagebändern und Messtechnik im vergangenen Jahr vor den Restrukturierungskosten erreicht, die ihm unter dem Strich einen Verlust bescherten. Nach Steuern lag der Quartalsgewinn bei 2,2 (minus 8,4) Millionen Euro.

Die Abwicklung eines Großauftrags des US-Automobilriesen GM über drei komplette Lackieranlagen ließ den Konzernumsatz von Dürr im Quartal um 21 Prozent auf 486,7 Millionen Euro nach oben schnellen. Der Wert des im März 2003 eingegangenen größten Auftrags der Firmengeschichte hatte im oberen dreistelligen Millionenbereich gelegen. Im ersten Quartal 2004 reduzierte sich der Auftragseingang deshalb auf 415,1 (1123,8) Millionen Euro und damit wieder auf Normalmaß. Der Auftragsbestand habe Ende März bei 1,35 (2,10) Milliarden Euro gelegen, hieß es.

Das Kostensenkungsprogramm mit dem Namen „Sprint Quadrat“ hatte Dürr im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben zunächst 25,6 Millionen Euro gekostet. In diesem Jahr will der Konzern die Früchte daraus ernten.

Während die Bereiche Lackieranlagen und Endmontagesysteme im ersten Quartal in die schwarzen Zahlen zurückkehrten, war das Ergebnis der Messtechnik-Sparte vor Steuern mit minus 2,9 (minus 9,9) Millionen Euro noch negativ.

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