"Auftragslage ist gut"
Nike gibt sich optimistisch

Der Sportartikelhersteller Nike hat vom schwachen Dollar sowie vom hohen Absatz im Ausland profitiert und mit seinem Ergebnis die Prognosen der Analysten übertroffen. Für das dritte Quartal stellte Nike ein Umsatzplus im zweistelligen Prozentbereich in Aussicht. Auch das Ergebnis werde zulegen, hieß es ohne weitere Angaben.

HB BEAVERTON. Nike erwartet für das zweite sowie das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2003/04 eine Zunahme des Umsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich. Im dritten Quartal dürfte das Plus im mittleren Bereich zwischen 10 und 19 Prozent liegen, stellte CFO Donald Blair am Donnerstag bei Vorlage der Zahlen für das erste Quartal in Aussicht. Auch das Ergebnis werde zulegen, hieß es ohne weitere Angaben.

Bisher war Nike für das Gesamtjahr (31. Mai) von einer Zunahme des Umsatzes im mittleren einstelligen Prozentbereich ausgegangen. Für den Gewinn je Aktie wurde bisher ein Anstieg im mittleren Bereich zwischen 10 und 19 Prozent prognostiziert. Es sei davon auszugehen, dass das Unternehmen sein Jahresziel erfüllen kann, sagten Analysten. Nike wird nach Angaben von Blair einige Frühjahrsprodukte bereits im Januar und damit einen Monat eher als üblich ausliefern. Dies könne die Aufträge für das dritte Quartal um 4 bis 5 Prozent steigen lassen.

Mit dem am Donnerstag vorgestellten Ergebnis von 0,98 Doller je Aktie übertraf Nike die Prognose der Analysten von 0,88 Dollar. Vor Jahresfrist hatte der Konzern einen Verlust von 0,18 Dollar je Aktie verbucht. Seinerzeit war das Ergebnis durch einen Einmalbetrag von 266,1 Mill. Dollar auf Grund einer Bilanzierungsänderung belastet worden. Mit 43 Prozent wurde nach Angabe von CEO Philip Knight bei der Bruttomarge ein Höchstwert in der Geschichte des Unternehmens erreicht.

Die Auftragslage sei gut, sagte CFO Don Blair weiter. Die Order für Lieferungen von September bis Januar hätten ein Volumen von 3,7 Mrd. Dollar - 10,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Nachfrage komme vor allem aus dem Ausland. In den USA seien die Aufträge hingegen um 3 Prozent gesunken.

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