Auftragsvolumen in Höhe von 400 Millionen Euro
Linde gewinnt Großauftrag aus dem Iran

Der Wiesbadener Linde-Konzerns ist mit einem Auftragsvolumen von 400 Millionen Euro am Bau eines Petrochemiekomplexes im Iran im Gesamtwert von etwa 1,2 Milliarden Dollar beteiligt worden.

HB FRANKFURT. Auf Linde entfalle ein Auftragsvolumen von 400 Millionen Euro, sagte ein Sprecher am Montag. „Linde ist der Lizenzgeber für das Verfahren zur Ethylenherstellung im dort geplanten Petrochemiekomplex“, erklärte er. Linde sei für das grundlegende Design der Anlage verantwortlich sowie zum Teil für das Off-Shore-Equipment. Das Gesamtvolumen des Projekts, an dem auch die südkoreanische Hyundai Engineering & Construction und das iranische Unternehmen Sazeh beteiligt sind, beträgt 1,2 Milliarden Dollar.

Der Petrochemiekomplex soll in Bandar Assaluyeh am Persischen Golf entstehen. Die Bauzeit für die Anlage, die für die National Petrochemical Co of Iran (NPC) entstehen solle, werde vier Jahre betragen, hatte Hyundai Engineering mitgeteilt. Auf Hyundai Engineering entfällt ein Volumen von 567 Millionen Dollar. Der Komplex soll zwei Ethylenanlagen enthalten, die eine Jahreskapazität von je 1,2 Millionen Tonnen der Chemikalie haben sollen.

Im Anlagenbau kommt Linde derzeit auf einen Jahresumsatz von 1,58 Milliarden Euro und auf einen operativen Gewinn (Ebita) von 69 Millionen Euro. Die im Deutschen Aktienindex (Dax) notierte Linde-Aktie lag am Montagvormittag 0,1 Prozent im Plus bei 56 Euro.

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