August-Zahlen
Deutsche Autobauer steigern US-Absatz

Bis auf VW haben die deutschen Autobauer im August auf dem wichtigen US-Markt Absatzsteigerungen erzielt. Während Mercedes-Benz, BMW und Porsche teilweise deutlich zulegten, musste Europas größter Autokonzern Einbußen hinnehmen.

HB FRANKFURT. Daimler-Chrysler konnte auf dem weltweit wichtigsten Automarkt von seiner Nobelmarke Mercedes-Benz mit 20 980 Fahrzeugen 1,8 Prozent mehr absetzen, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Damit sei für den Monat August ein Rekordergebnis erreicht worden.

Der Sportwagenhersteller Porsche brachte im abgelaufenen Monat in den Vereinigten Staaten 2548 Fahrzeuge an den Mann, ein Plus von sechs Prozent. Wachstumstreiber sei erneut der im März diesen Jahres am Markt eingeführte neue Cayenne gewesen, dessen Auslieferungen in den USA um 21 Prozent gestiegen seien.

BMW verkaufte im August mit 30 639 Autos der Marken BMW und Mini 19,3 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Dabei erwies sich der Mini mit einem Plus von gut einem Viertel als Wachstumstreiber. Bei geländegängigen Modellen fiel das Plus mit 6,9 Prozent deutlich geringer aus. Europas größter Autohersteller Volkswagen verkaufte von der Kernmarke VW in den USA weniger: Der Absatz sei um 7,5 Prozent auf 21 655 Fahrzeuge gesunken, teilte VW mit.

Bei den US-Herstellern zeigte sich ebenfalls ein gemischtes Bild. General Motors konnte die Verkaufszahlen um über fünf Prozent auf 388 168 Fahrzeuge steigern. Besonders gefragt waren SUV-Geländewagen, wie der Autobauer mitteilte.

Deutlich abwärts ging es hingegen bei Konkurrent Ford, der einen Rückgang von 14 Prozent verbuchte. Der zweitgrößte Autobauer der USA verkaufte auf seinem Heimatmarkt 218 332 Einheiten. Der Absatz von Fahrzeugen durch Autohändler ging um 13 Prozent zurück. Zudem seien um 44 Prozent weniger Fahrzeuge an Autovermietungen verkauft worden. Ford hat sich zuletzt bemüht, den Verkauf in diesem Bereich zurückzuschrauben, weil das Unternehmen hier vergleichsweise geringe Margen erzielt. Für das vierte Quartal kündigte das Unternehmen in Nordamerika im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung der Produktion um sechs Prozent auf 640 000 Einheiten an.

Der japanische Autobauer Toyota verzeichnete ein Minus von 2,8 Prozent auf 233 471 Fahrzeuge. Das Unternehmen begründete den Rückgang mit einem schwächeren Verbrauchervertrauen wegen der Hypothekenkrise.

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