Aurubis
Kupferkonzern plant Umbau ohne Stellenstreichungen

Aurubis will durch die Umstrukturierung des Konzerns profitabler werden. Dieser Wandel soll dabei jedoch ohne den Abbau von Arbeitsplätzen vollzogen werden, versichert Vorstandschef Jürgen Schachler.
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Hamburg, FrankfurtDer Kupferkonzern Aurubis will seinen Umbau ohne Stellenstreichungen schaffen. „Die Zahl (der Jobs) dürfte in etwa stabil bleiben“, sagte Vorstandschef Jürgen Schachler der „Börsen-Zeitung“. Das Unternehmen mit rund 6400 Mitarbeitern will sich zu einem Produzenten verschiedener Metalle entwickeln.

Zukäufe spielten für diese Weiterentwicklung „eine wichtige Rolle“, sagte der Manager dem Blatt. Einen Zukauf ähnlich dem 780 Millionen Euro teuren Erwerb des Kupferverarbeiters Cumerio im Jahr 2008 hält er für denkbar. Eine Kapitalerhöhung sei dafür nicht notwendig, erklärte Schachler. Den Finanzrahmen für Zukäufe sieht der Manager für den fast schuldenfreien MDax-Konzern beim Dreifachen des Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda).

Schachler will Aurubis profitabler machen, das operative Ergebnis vor Abschreibungen soll bis zum Geschäftsjahr 2019/20 (30. September) um 200 auf 600 Millionen Euro zulegen. Bis Ende 2017 will Schachler die nötigen Maßnahmen festlegen. Standorte stünden nicht zur Disposition.

Dieser optimistische Ausblick gab den Aurubis-Aktien am Donnerstag Auftrieb. Die Papiere der Kupferhütte legten bis zu 3,3 Prozent auf 70,15 Euro zu.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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