Aurubis
Kupferkonzern trotz Gewinnsprung Schlusslicht im MDax

Obwohl der Kupferkonzern Aurubis den Betriebsgewinn im abgelaufenen Quartal verdreifacht hat, war die Aktie größter Verlierer im MDax. Die Titel gaben um vier Prozent auf 71 Euro nach.

MünchenEuropas größter Kupferkonzern Aurubis kann trotz florierender Geschäfte Anleger nicht überzeugen. Obwohl sich der Betriebsgewinn im abgelaufenen Quartal erwartungsgemäß verdreifachte und der Vorstand am Donnerstag seine Wachstumsziele bestätigte, war die Aktie größter Verlierer im Nebenwerteindex MDax.

Die Titel, die seit Jahresbeginn um mehr als ein Drittel zugelegt hatten, gaben um vier Prozent auf 71 Euro nach. Es sei nicht sicher, das Aurubis sein diesjähriges Ergebnis auch im kommenden Geschäftsjahr 2017/18 erreichen werde, kommentierten die Analysten von Baader Helvea.

Im dritten Geschäftsquartal, das im Juni endete, profitierte die Kupferhütte nach eigenen Angaben von einem guten Schrottangebot und hohen Raffinierlöhnen. In einem Werk in Bulgarien läuft der Betrieb seit einem Stillstand im vergangenen Jahr wieder auf Hochtouren.

Das operative Vorsteuerergebnis des Konzerns kletterte auf 93 Millionen Euro von 35 Millionen Euro vor Jahresfrist. Der Umsatz wuchs um 17 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro. Vorstandschef Jürgen Schachler peilt unverändert einen deutlichen Gewinnanstieg im Geschäftsjahr bis Ende September an.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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