Aus 11 Geschäftsbereichen werden 6
GE krempelt Organisation um

Der weltgrößte Mischkonzern General Electric Company (GE) will seine Konzernstruktur vereinfachen. Die elf Geschäftssparten werden dazu in sechs branchenbezogene Hauptsparten umgewandelt.

HB FAIRFIELD. Mit dem Reorganisationsschritt wolle GE sein Wachstum in Schlüsselbranchen beschleunigen und seine Gewinne steigern, erklärte Konzernchef Jeff Immelt am Donnerstag. Das Unternehmen wolle auch kundengerechter arbeiten. Es verspricht sich durch die Neuorganisation Kostenersparnisse von 200 bis 300 Mill. Dollar.

Die neuen Hauptsparten sind GE Infrastruktur, GE Industrie, GE Kommerzielle Finanzdienstleistungen, NBC Universal, GE Gesundheitsfürsorge und GE Verbraucherfinanzen. GE hat drei neue stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende ernannt, die das Aufsichtsgremium beraten und drei der Sparten führen werden.

In die neue GE-Infrastruktur-Sparte werden das Triebwerks-, Eisenbahn-, Energie-, Öl- und Gas- sowie das Wassergeschäft eingebracht und die dazu gehörenden Finanzsparten. Die kommerzielle Finanzdienstleistungs-Sparte wird unter anderem die Versicherungen aufnehmen. Die Verbraucherfinanz-Sparte wird sich auf das weltweite Kleinkunden-Geschäft konzentrieren. GE ist einer der weltgrößten Finanzdienstleister.

In die GE-Industriesparte gehen Kunststoffe, Silikone/Quartz, Verbraucher- und Industrieprodukte, Sicherheits- und Messanlagen, Automationserzeugnisse sowie Ausrüstungsdienstleistungen ein. Die GE- Gesundheitssparte bleibt in London angesiedelt. GE ist ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten. NBC Universal zählt mit seiner TV-Firma NBC und mit seinen umfangreichen Kabelfernseh- und Filmstudio-Operationen zu den weltgrößten Medien- und Unterhaltungsfirmen.

Das Unternehmen sei in „großartiger Verfassung“ und für anhaltendes zweistelliges Gewinnwachstum positioniert, erklärte Immelt. Für das zweite Quartal bestätigte GE einen erwarteten Gewinn von 43 bis 45 Cent je Aktie und für das Gesamtjahr von 1,78 bis 1,83 Dollar je Aktie. Die Erwartungen der befragten Analysten liegen innerhalb dieser Spannen.

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