Ausbau der Händlernetze
Audi und Porsche auf Expansionskurs

Die deutschen Autobauer Audi und Porsche wollen mit dem Ausbau ihres Händlernetzes ihren Absatz weltweit steigern.

HB FRANKFURT. Audi wolle bis 2011 sein Vertriebsnetz um 300 auf 3 000 Standorte aufstocken, sagte Vertriebschef Ralph Weyler „auto motor und sport“ laut Vorabmeldung. „Die Netzdichte brauchen wir, um bis 2015 den Absatz von 1,5 Millionen Einheiten zu stemmen“, sagte der Manager. Im laufenden Jahr werde der Audi-Absatz insgesamt zulegen, obwohl er in Deutschland rückläufig sei. Trotzdem steige der Marktanteil der VW-Tochter im Heimatmarkt, da der Rückgang branchenweit noch stärker ausfalle, prognostizierte Weyler.

2006 kam Audi in Deutschland auf 7,6 Prozent Marktanteil. Die Hoffnungen ruhen jetzt auf dem kommenden Jahr: „Für Audi gehen wir von einer Sonderkonjunktur aus, weil wir 2008 weitere neue Modelle auf den Markt bringen werden“, sagte er weiter. Der Markt werde sich auch insgesamt in Deutschland 2008 spürbar beleben, Audi werde seinen Marktanteil aber wiederum steigern, gab sich Weyler zuversichtlich.

Der Stuttgarter Sportwagenbauer Porsche will sein Händlernetz ebenfalls ausbauen. In den kommenden zehn Jahren sollen laut Vertriebschef Klaus Berning weltweit mehr als 50 Filialen auf dann über 700 Verkaufsstellen dazukommen. Das betreffe vor allem die Wachstumsmärkte wie China, Indien und Russland, sagte Berning „auto motor und sport“. China könnte in fünf Jahren ein größerer Markt für Porsche sein als Deutschland. In diesem Jahr verkaufe Porsche in China voraussichtlich 3 500 Autos, erklärte der Manager, in Deutschland waren es nach neun Monaten 14 400.

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