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02.09.2008 
China

Ausbau von Transrapid-Strecke verzögert sich

Der geplante Ausbau der chinesischen Transrapid-Strecke beginnt offenbar später als geplant. Die umstrittene Erweiterung der Strecke von Shanghai bis in die Touristenstadt Hangzhou in der Provinz Zhejiang werde nicht so schnell wie angekündigt umgesetzt werden, sagte ein Behördenvertreter am Dienstag.

Ein Transrapid in Shanghai. Die Magnetschwebebahn verbindet das Finanzzentrum der Stadt mit dem Flughafen. Der Ausbau der Strecke verzögert sich. Foto: apLupe

Ein Transrapid in Shanghai. Die Magnetschwebebahn verbindet das Finanzzentrum der Stadt mit dem Flughafen. Der Ausbau der Strecke verzögert sich. Foto: ap

HB SHANGHAI. Ein Teilstück der insgesamt 200 Kilometer langen Strecke sollte eigentlich zwischen 2010 und 2014 gebaut werden.

Zur Begründung für die Verzögerungen beim Transrapid sagte Cai Qi, Bürgermeister von Hangzhou, 2009 werde bereits mit dem Bau einer Strecke für Hochgeschwindigkeitszüge von Shanghai nach Hangzhou begonnen. „Es ist unwahrscheinlich, dass die Transrapid-Strecke so schnell wie der Hochgeschwindigkeitszugs gebaut wird, doch sie wird definitiv gebaut.“

Das Projekt werde von den Regierungen in Shanghai, Hangzhou und Zhejiang unterstützt, sagte der Bürgermeister. Bewohner der chinesischen Metropole hatten gegen den Bau protestiert, weil sie Beeinträchtigungen von Strahlen befürchten. Die chinesische Umweltbehörde prüft das Projekt derzeit.

Bislang verbindet der von Siemens und Thyssen-Krupp gebaute Magnetschwebezug das Shanghaier Geschäftsviertel Pudong mit dem 30 Kilometer entfernten internationalen Flughafen. Die Verbindung ist weltweit die einzige kommerzielle Transrapid-Strecke.

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