Industrie

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Ausblick 2012: Bosch lässt große Vorsicht walten

Bosch bleibt trotz der üppigen Autonachfrage vorsichtig: Die Prognose für 2012 fällt nicht allzu optimistisch aus. Der weltgrößte Autozulieferer hat viel Geld in neue Geschäftsfelder investiert - bisher mit wenig Erfolg.

Ein Bosch-Mitarbeiter fertigt Leistungselektronik für Hybrid Autos. Quelle: dpa
Ein Bosch-Mitarbeiter fertigt Leistungselektronik für Hybrid Autos. Quelle: dpa

StuttgartDer weltgrößte Autozulieferer Bosch zollt der Konjunkturabkühlung Tribut und kalkuliert im laufenden Jahr trotz der boomenden Autonachfrage mit einem schwächeren Umsatzwachstum als im Jahr 2011. „Die wirtschaftlichen Unsicherheiten bleiben hoch, auch wenn sich die Schuldenkrise in der Eurozone etwas entspannt hat“, sagte der zur Jahresmitte an die Aufsichtsratsspitze wechselnde Bosch-Chef Franz Fehrenbach am Donnerstag auf der Bilanzpressekonferenz in Stuttgart.

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Nach dem Umsatzsprung im vergangenen Jahr um neun Prozent auf den Rekordwert von 51,5 Milliarden Euro rechnet das traditionell zurückhaltende Bosch-Management in diesem Jahr mit einem moderateren Zuwachs der Erlöse um nur noch drei bis fünf Prozent. Auch der Konkurrent Continental aus Hannover hatte zuletzt auf die Euphorie-Bremse getreten und mit fünf Prozent für 2012 ebenfalls ein schwächeres Umsatzplus als 2011 in Aussicht gestellt.

Fehrenbachs Reich Wo Bosch in Zukunft wachsen will

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In den ersten drei Monaten dieses Jahres setzte Bosch rund um den Globus mit dem Verkauf von Kfz-Technik, Industrie- und Gebäudetechnik, Solaranlagen sowie Werkzeugen und Haushaltsgeräten fünf Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum.

Die Belegschaft will Bosch - im Gleichschritt mit dem erwarteten Umsatzzuwachs - im laufenden Jahr um rund 12.500 Stellen auf rund 315.000 Beschäftigte aufstocken. Auch in Deutschland werde die Mitarbeiterzahl voraussichtlich leicht steigen, stellte Fehrenbach in Aussicht, der im Juli durch den Physiker und Forschungschef Volkmar Denner an der Spitze der Geschäftsführung abgelöst wird.

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