Ausländer bleiben außen vor
China will Stahlindustrie konsolidieren

dpa-afx PEKING. China will durch eine weit reichende Neuausrichtung seiner Stahlindustrie unabhängiger von Importen werden. Wie die Regierung am Mittwoch in Peking mitteilte, soll die Fusion von Stahlproduzenten forciert werden, um Rohstoff-Ressourcen besser nutzen zu können. Bis zum Jahr 2010 sollen zwei Hersteller gebildet werden, die mindestens 30 Mill. Tonnen Stahl jährlich schmelzen.

Ausländische Konzerne sollen nur Minderheitsbeteiligungen an chinesischen Stahlkocher erwerben dürfen. Eine kontrollierende Mehrheit dürften sie nicht kaufen, hieß es. Zudem müssten die ausländischen Unternehmen neue Technologien einbringen und über eine jährliche Produktionskapazität von mindestens zehn Mill. Tonnen verfügen.

China ist mit seiner boomenden Volkswirtschaft Haupttreiber des seit Monaten anhaltenden Stahlbooms. Mit der neuen Stahlpolitik will das Land unabhängiger von Importen werden und die fragmentierte Branche konsolidieren. Bislang ist Chinas Stahlindustrie von vielen kleinen Produzenten geprägt, die zum Teil ineffektiv arbeiten.

Laut staatlichen Medien wird die chinesische Nachfrage nach Stahl in diesem Jahr um zehn Prozent anziehen. Die Stahlpreise würden auf einem hohen Niveau bleiben, hieß es.

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