Auslandsgeschäft belastet Kosmetikhersteller
Chinesische Konsumenten bremsen Beiersdorf aus

Vor allem im Bereich der Haarpflege sind die Umsätze im Chinageschäft nicht so, wie erwartet: Der Kosmetikkonzern Beiersdorf muss Gewinnverluste hinnehmen. Doch außerhalb des Reichs der Mitte läuft es gut für die Hamburger.
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HamburgProbleme in China erschweren dem Nivea-Hersteller Beiersdorf das Geschäft. Der Konzern habe die langfristigen Aussichten seines Haarpflegegeschäfts in China neu bewertet, teilte Beiersdorf am Donnerstag in Hamburg mit. Damit fällt der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) im dritten Quartal um 28 Prozent auf 156 Millionen Euro. Es handele sich um einen einmaligen Sondereffekt. Für die ersten neun Monate liegt das Ebit bei 608 (Vorjahreszeitraum: 650) Millionen Euro.

Abgesehen von der Lage in China laufen die Geschäfte des Konzerns recht gut. In den ersten neun Monaten stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum nominal um ein knappes Prozent auf 4,7 Milliarden Euro. Organisch, also ohne den Einfluss von Währungsschwankungen, hätte das Wachstum 4,3 Prozent betragen. Das ist angesichts der gesättigten Märkte in den Industrieländern und der schwächeren Konjunktur in vielen Märkten für den Vorstand zufriedenstellend.

„Die Geschäftszahlen zeigen, dass Beiersdorf sich robust und wetterfest auch für stürmischere Zeiten aufgestellt hat“, sagte Vorstandschef Stefan F. Heidenreich. Die Unternehmensstrategie zeige Erfolge und bewähre sich auch in einem schwieriger gewordenen Marktumfeld.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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