Auslandsgeschäfte sollen Umsatz steigern - Geschäft in Deutschland begrenzt
Repower hofft auf die nächsten Quartale

Im ersten Quartal 2004 hat der Hamburger Windanlagenhersteller Repower operativ mehr Verlust gemacht als im Jahr zuvor. Auslandgeschäfte sollen dazu beitragen, dass im Gesamtjahr Zuwachs bei Umsatz und Ertrag erzielt werden.

FRANKFURT. Vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe Repower einen Verlust von 3,3 Millionen Euro ausgewiesen nach einem Minus von 1,2 Millionen Euro im Vorjahresquartal, teilte das im TecDax gelistete Unternehmen am Freitag mit. Das erste Quartal sei saisonal bedingt das schwächste im Gesamtjahr, hieß es zur Begründung. Die Gesamtleistung habe Repower in den ersten drei Monaten des Jahres aber um 13,2 Prozent auf 41,2 Millionen Euro steigern können. Nach Steuern wies Repower einen Verlust von 2,3 Millionen Euro aus.

Im Gesamtjahr werde Repower schwarze Zahlen schreiben, sagte Vorstandschef Fritz Vahrenholt. Umsatz und Ertrag würden im Gesamtjahr moderat wachsen, bekräftigte er. Vergangenes Jahr hatte Repower einen Betriebsgewinn von 13 Millionen bei einer Gesamtleistung von 295 Millionen Euro erzielt.

Allerdings sei das Wachstum in Deutschland begrenzt. „Wir haben noch zwei, drei einkömmliche Jahre in Deutschland“, sagte Vahrenholt. Wachstum käme künftig aus dem Ausland. Vergangenes Jahr habe Repower einen Auslandsanteil von zwei Prozent gehabt, dieses Jahr werde der Anteil der Auslandsgeschäfte auf 25 Prozent ansteigen.

Geplant seien 50 Anlagen im internationalen Markt, bekräftigte Vahrenholt. Er gehe aber davon aus, dass Repower diese Zielgröße übertreffen werde. Insgesamt will Repower 190 Anlagen im laufenden Jahr realisieren.

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