Auslandsproduktion wird ausgebaut
Faber-Castell wächst mit Premiumprodukten

Der weltgrößte Bleistiftproduzent Faber-Castell will in Deutschland vor allem mit Premiumprodukten wachsen. Dazu gehören Edel-Schreibgeräte der Linie Graf Faber-Castell sowie gehobene Produkte aus der Kunst- und Grafiksparte.

STEIN. „Dazu haben wir dieses Jahr 24 neue Verkaufsflächen als Shop-in-Shop bei deutschen Schreibwarenhändlern eröffnet“, sagte Anton Wolfgang Graf von Faber-Castell, Vorstandschef der Faber-Castell AG.Von diesem Geschäft erhofft er sich auch einen wichtigen Beitrag für das erwartete Umsatzplus in Deutschland, das er in diesem Geschäftsjahr (31. März) bei vier bis fünf Prozent sieht. Weltweit werde der Umsatz in diesem Jahr um mindestens acht Prozentwachsen.

Im vergangenen Geschäftsjahr erhöhte Faber-Castell, das sich in achter Generation in Familienbesitz befindet, den Konzernumsatz um rund 23 Prozent auf 354,1 Mill. Euro. Ohne Einflüsse wie die starke brasilianischen Währung lag das Plus bei elf Prozent. Besonders deutlich legten Lateinamerika und die Region Asien-Pazifik zu, wo Faber-Castell eigene Werke unterhält.

Im stagnierenden deutschen Markt erreichte der Konzern ein Plus von fünf Prozent. Das Jahresergebnis vor Steuern stieg um 4,8 Prozent auf 30,9 Mill. Euro. Als Beleg führte Faber-Castell eine Analyse der Marktforschung GfK an. Demnach ist der Markt für Schreibgeräte seit 1999 um 20 Prozent in Deutschland geschrumpft, sein Unternehmen sei im selben Zeitraum um 24 Prozent gewachsen.

Die beiden deutschen Werke seien gut ausgelastet. „Wir werden die Produktion in Indien und China weiter ausbauen und in Brasilien in die Rationalisierung investieren“, kündigte Faber-Castell an.

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