Auslastung könnte erhöht werden
Peugeot und Mitsubishi planen Zusammenarbeit

Peugeot befindet sich in Gesprächen mit Mitsubishi über eine mögliche Zusammenarbeit. Der PSA-Verwaltungsratsvorsitzende Jean-Martin Folz schloss in einem Interview mit der „Nihon Keizai Shimbun“ allerdings eine Kapitalbeteiligung aus.

HB PARIS. Folz verspricht sich von einer Zusammenarbeit vor allem Kostensenkungen für einzelne Modelle und Plattformen durch gemeinsame Entwicklung und Produktion. Außerdem könnte eine Kooperation die PSA-Angebotspalette erweitern, wenn Fahrzeuge von MMC auf OEM-Basis gekauft würden. Im Bereich der Minivans benötigt PSA nach Angabe von Folz aufgrund einer ausreichenden Anzahl von eigenen Modellen keine Hilfe. PSA will 2004 weltweit 3,5 Millionen Fahrzeuge und 2006 bereits vier Millionen Fahrzeuge absetzen. Laut Folz führt das fallende Umsatzwachstum in Europa allerdings dazu, dass diese Ziele deutlich schwieriger zu erreichen sind.

Für MMC besteht die größte Aufgabe darin, ihr Nordamerika-Geschäft wieder profitabel zu machen. Durch eine Zusammenarbeit mit PSA könnte der japanische Hersteller die Auslastung seiner US-Produktionsstätte erhöhen. Über den Zeithorizont einer Kooperation wollte Folz sich nicht äußern.

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