Außergerichtliche Zahlungen
Tyco einigt sich mit Aktionären

Es ist eine der größten außergerichtlichen Zahlungen an Investoren, die es jemals in den USA gegeben hat: Rund drei Mrd. Dollar zahlt der amerikanische Mischkonzern Tyco seinen Anlegern. Angeblich hat das Unternehmen seinen Umsatz viel zu hoch ausgewiesen.

tor Der amerikanische Mischkonzern Tyco hat sich mit klagenden Investoren auf einen außergerichtlichen Vergleich geeinigt. Danach zahlt der Konzern den Anlegern rund drei Mrd. Dollar, weil das Unternehmen angeblich seinen Umsatz um fünf Mrd. Dollar zu hoch ausgewiesen hat. „Mit dieser Einigung machen wir einen wichtigen Schritt, die von uns geerbten Rechtsstreitigkeiten zu beenden“, sagte der heutige Tyco-Chef Ed Breen.

Es ist eine der größten außergerichtlichen Zahlungen an Investoren, die es jemals in den USA gegeben hat. Die Vorfälle gehen zurück auf die Amtszeit des damaligen Tyco-Chefs Dennis Kozlowski, der eine 25-jährige Haftstrafe wegen Betrugs und anderer Vergehen verbüßt. Die düpierten Anleger erhalten außerdem das Recht, den ehemaligen Wirtschaftsprüfer von Tyco, Pricewaterhouse-Coopers, zu verklagen.

Der heutige Konzernchef Breen hatte 2002 das Steuer des Elektronikspezialisten übernommen. Er will den Konzern nun in drei unabhängige Unternehmen aufspalten. Die Börse honoriert die Strategie des neuen Chefs. Der Kurs von Tyco ist in den vergangenen drei Jahren von 8,25 Dollar auf mehr als 32 Dollar gestiegen.

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