Auto 5000 GmbH als Vorbild
VW sattelt bei Sanierungsgesprächen drauf

Volkswagen hat bei den Tarifgesprächen zur Sanierung der ertragsschwachen Kernmarke VW Verhandlungskreisen zufolge neue Forderungen gestellt. Dabei gehe es etwa um Pausenregelungen und unentgeltliche Qualifizierungszeiten, hieß es am Montag von mehreren mit den Verhandlungen vertrauten Personen.

HB HANNOVER. Die Vorschläge orientierten sich am Tarifmodell der VW-Tochter Auto 5000 GmbH. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt.

Bei „Auto 5000“ sind pro Woche 2,5 Stunden für die Qualifizierung vereinbart, die je zur Hälfte bezahlt und vom Arbeitnehmer unentgeltlich geleistet werden. Außerdem stünden bei den Tarifgesprächen nun Pausenregelungen zur Diskussion, sagte ein Insider. „Volkswagen hat bei seinen Forderungen draufgesattelt.“

VW will die Kosten drücken und in den sechs westdeutschen Montage- und Komponentenwerken der Marke VW die Arbeitszeit auf 35 Wochenstunden verlängern. Bei VW gilt derzeit die Vier-Tage-Woche mit 28,8 Arbeitsstunden. Die IG Metall lehnt die 35-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich ab. Nach monatelangen Sondierungen hatten beide Seiten am Morgen formelle Tarifgespräche aufgenommen.

Zum Auftakt der Gespräche in Langenhagen bei Hannover hatten am Morgen beide Seiten den Willen zu ernsthaften Verhandlungen betont. Volkswagen habe ausreichend dargelegt, wie „dringend notwendig Änderungen in den Tarif- und Kostenstrukturen sind“, sagte VW-Verhandlungsführer Klaus Dierkes. Nun erwarte man von der IG Metall ernsthafte Verhandlungen.

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