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Finanzinvestor Brandes reduziert VW-Anteil

Der Investmentberater Brandes Investment Partners hat seine Beteiligung an Volkswagen einem Zeitungsbericht zufolge vor kurzem deutlich reduziert. Vor gut einem Jahr hatte Brandes für sich und die von ihm beratenen Investoren noch eine Beteiligung von 8,58 Prozent gemeldet.

HB WOLFSBURG. Der US-Finanzinvestor sei unter die Schwelle von fünf Prozent gerutscht, berichtete die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ unter Berufung auf „gut informierte Kreise“. Der Investor reagiere möglicherweise auf den Wechsel an der Vorstandsspitze von VW, an der Bernd Pischetsrieder von Audi-Chef Martin Winterkorn abgelöst wird. Den größten Teil ihrer VW-Aktien hätten die Amerikaner im Jahr 2004 zu Kursen unter 40 Euro gekauft. Am Montag schlossen VW-Papiere bei 80 Euro.

Eine Finanzanzeige, die beim Über- oder Unterschreiten der Schwelle fällig wird, hat der Investor bis zum Montag nicht veröffentlicht. Brandes ist bisher der drittgrößte VW-Aktionär hinter Porsche (21,2 Prozent) und dem Land Niedersachsen (20,8 Prozent). Porsche plant eine Aufstockung auf eine Sperrminorität von 25,1 Prozent. Der Stuttgarter Sportwagenhersteller, dessen Stammaktien vollständig von der Familie Porsche/Piech gehalten werden, hat aber auch eine Aufstockung auf bis zu 29,9 Prozent nicht ausgeschlossen.

Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ hatte am Montag unter Berufung auf Investmentbanker berichtet, weitere Investoren aus dem Umfeld von VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piech seien dabei, weitere fünf bis sieben Prozent an VW aufzukaufen. Damit wolle Piech der Familie eine Mehrheit auf der VW-Hauptversammlung sichern.

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