Auto-Importeure bauen Marktanteil in Deutschland weiter aus
Deutsche kaufen am liebsten japanische Autos

Sie haben attraktive Modelle, steigende Restwerte und oft langfristige Garantien - deshalb fahren immer mehr Deutsche mit ausländischen Marken. Spitzenreiter sind dabei die Japaner. Die Auto-Importeure in Deutschland konnten trotz rückläufigen Pkw-Zulassungen ihren Marktanteil weiter ausgebauen.

HB BAD HOMBURG. Im ersten Halbjahr 2004 stieg der Anteil ausländischer Marken an den bundesweiten Neuzulassungen von 35,1 auf 35,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, berichtete der Verband der Importeure von Kraftfahrzeugen (VDIK) am Donnerstag in Bad Homburg. Dabei lagen die japanischen Automarken an der Spitze.

Im gleichen Zeitraum seien die Neuzulassungen um 1,7 Prozent auf 1,65 Millionen Neuwagen zurückgegangen. Die Verbandsmitglieder hätten mit einem Minus von 3500 Einheiten (minus 0,6 Prozent) deutlich weniger als die deutschen Hersteller mit 25 000 Einheiten (minus 2,3 Prozent) verloren. Der VDIK hat 24 ausländische Marken als Mitglieder.

Grund für die positive Entwicklung seien die attraktiven Modelle, die steigenden Restwerte sowie die von den ausländischen Herstellern gewährten - oft langfristigen - Garantien, hieß es. Die Spitzenreiter des ersten Halbjahres 2004 waren die japanischen Marken mit einem Marktanteil von 11,8 Prozent, dicht gefolgt von den französischen Marken mit 11 Prozent. An dritter Stelle lag Tschechien (2,9 Prozent), dahinter Italien und Korea (beide 2,7 Prozent)

Auch der weltweit zweitgrößte Autobauer Toyota hat in der ersten Jahreshälfte in Europa einen Rekordabsatz verzeichnet.
Erstmals verkaufte das Unternehmen in ganz Europa mit 502  016 Autos mehr als eine halbe Million Fahrzeuge, was einem Plus von 15 Prozent zum Vorjahr entsprach. In den ersten sechs Monaten sei der Anteil von Toyota in den großen europäischen Märkten damit auf 5,1 Prozent von 4,7 Prozent gestiegen, teilte Toyota Motor Europe am Donnerstag mit. „Wir hoffen, im Gesamtjahr 2004 unser Ziel von 860  000 verkauften Fahrzeugen zu übertreffen“, sagte Toyota-Manager Thierry Dombreval. Vergangenes Jahr verkaufte das japanische Unternehmen in Europa 834  000 Autos - bis 2010 sollen es jährlich 1,2 Millionen Fahrzeuge sein. Deutschland war im ersten Halbjahr der drittwichtigste Markt für Toyota nach Italien und Großbritannien.

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