Auto-Importeure mit neuem Rekord beim Marktanteil – 2004 wieder deutsche Hersteller am Zug
Ausländische Autos sind in Deutschland beliebter denn je

Die ausländischen Autohersteller haben ungeachtet der anhaltenden Flaute auf dem deutschen Markt gegenüber der einheimischen Konkurrenz weiter an Boden gewonnen.

hz FRANKFURT/M. Der Marktanteil importierter Autos kletterte im gerade beendeten Jahr von 34 % auf 35,4 % und damit auf einen neuen Rekordwert, wie Volker Lange, Präsident des Verbandes der Importeure von Kraftfahrzeugen (VDIK), in Frankfurt sagte.

Vor allem die Franzosen, Japaner und Südkoreaner zählten mit deutlich mehr Zulassungen zu den wenigen Gewinnern des Autojahres 2003. Doch Experten sehen ebenso wie der VDIK in diesem Jahr wieder die deutschen Hersteller am Zug: Der neue VW Golf, der Opel Astra und der neue Ford Focus werden nach Meinung von Analysten den Importeuren 2004 wieder Anteile abnehmen. „Der Kampf 2004 wird härter werden“, räumte Lange ein, „aber wir rechnen damit, unseren Marktanteil in der Nähe der 35 % halten zu können.“

In den vergangenen zwölf Monaten fuhren die Autoimporteure mit einem Plus von 3,7 % auf 1,1 Mill. Neuzulassungen aber noch auf der Überholspur. Zum Vergleich: der gesamte inländische PKW-Markt sank 2003 geringfügig um 0,5 % auf rund 3,24 Mill. Fahrzeuge – das niedrigste Marktvolumen seit 1994, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) gestern mitteilte.

In den neuen Bundesländern erreichte der Anteil ausländischer Autos sogar erstmals 51 %. Als Ursachen für den Erfolg nannte Lange zum einen das steigende Angebot an Dieselmotoren. Etwa jedes dritte neue Importauto ist mittlerweile mit einem Dieselmotor ausgerüstet. Zum anderen seien die Importeure weniger von den rückläufigen gewerblichen Neuzulassungen betroffen, merkten Analysten an.

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