Auto-Produktion
BMW baut US-Werk massiv aus

Der Fahrzeughersteller BMW will sein US-Werk in Spartanburg massiv ausbauen. Die Produktion soll bis zum Jahr 2012 von derzeit 160 000 auf 240 000 Fahrzeuge erhöht werden. Damit reagiert der Autohersteller auf die anhaltende Schwäche des Dolars.

HB MÜNCHEN. Die BMW Group werde 750 Millionen Dollar in die Vergrößerung des Werks investieren, teilte das Unternehmen am Montag in München mit. Statt auf 140 000 Quadratmetern soll dort künftig auf 370 000 Quadratmetern gearbeitet werden. Nach dem Ausbau werde man in Spartanburg die BMW -Modelle X3, X5 und X6 für den Weltmarkt fertigen, hieß es. Dafür würden 500 neue Stellen geschaffen. Derzeit arbeiten in Spartanburg im US-Bundesstaat South Carolina 5 400 Menschen.

"Für uns als weltweit agierendes Unternehmen ist es ein konsequenter Schritt, die Produktionskapazität in unserem größten Markt zu erhöhen", sagte BMW -Vorstandsmitglied Frank-Peter Arndt laut Mitteilung. BMW produziert bereits seit Mitte der 90er Jahre in Spartanburg und hatte den Ausbau des Werkes angekündigt. Der schwache Dollar zwingt europäische Hersteller dazu, über mehr Kapazitäten außerhalb der Euro-Zone nachzudenken.

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