Autoabsatz im August
Amerikas Autokäufer lassen "Hummer" links liegen

Ungeachtet der hohen Benzinpreise haben deutsche Autohersteller im August den Absatz auf ihrem wichtigsten Exportmarkt USA gesteigert. Dagegen litten die „Großen Drei“ in den USA - Ford, GM und Chrysler - unter der sich abschwächenden Wirkung ihrer großzügigen Kaufanreize.

HB DETROIT/FRANKFURT. „Betroffen von den hohen Benzinpreisen ist insbesondere der Massenmarkt“, sagte Analyst Robert Halver von Vontobel Asset Management in Frankfurt. Im höherpreisigen Segment, das deutsche Hersteller vornehmlich bedienen, bleibe die Nachfrage in den USA wie in Europa bislang „unelastisch“ gegenüber den höheren Energiepreisen. Markant war im August allerdings der Rückgang der Verkäufe von spritfressenden sportlichen Geländewagen (SUV) wie dem „Hummer H2“, die um 30 Prozent einbrachen.

Die deutschen Hersteller ließen bei den Steigerungsraten die einheimische Konkurrenz von Ford, General Motors und Chrysler hinter sich. Die höchsten Steigerungen erzielte BMW.

Der Münchener Autohersteller setzte im Jahresvergleich 28.879 Fahrzeuge seiner Marken BMW und Mini ab, was einem Plus von 18 Prozent entsprach. DaimlerChrysler verkaufte mit der Edelmarke Mercedes-Benz in den USA mit 19.267 Stück sieben Prozent mehr Fahrzeuge.

Auch bei den Zahlen des Volkswagen-Konzerns ergab sich bei der Premiummarke Audi ein markantes Absatzplus von 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, während die Zahl der Auslieferungen der Marke VW um 1,6 Prozent auf 23.083 Stück stieg. Bereinigt um die unterschiedliche Zahl von Verkaufstagen ergab sich allerdings ein Minus von 2,3 Prozent.

Auch der Konzernabsatz hinkte im August bereinigt noch um 1,2 Prozent hinter dem Vorjahresniveau her.

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