Autoabsatz
Luxusautos „Made in Germany“ in den USA gefragt

Auf dem nordamerikanischen Markt waren im März Luxusautos „Made in Germany“ stärker als im Vorjahresmonat gefragt: Porsche, Audi und die DaimlerChrysler-Marke Mercedes konnten sich über ein Absatzplus freuen, wie die Unternehmen am Dienstag mitteilten.

HB FRANKFURT/STUTTGART. Der Sportwagenhersteller aus Zuffenhausen setzte in den USA und Kanada drei Prozent mehr Fahrzeuge ab als im Vorjahresmonat und erzielte mit insgesamt 3461 ausgelieferten Fahrzeugen das beste Verkaufsresultat für März in der Geschichte des Unternehmens. Von dem 911er wurden 1424 Autos verkauft, knapp 19 Prozent mehr als im März zuvor. Die Verkaufszahlen des Geländewagens Cayenne gingen zwar um 16 Prozent zurück, allerdings stand die neue Generation des Modells erst seit 3. März in den Verkaufsräumen und noch nicht alle nordamerikanischen Händler waren vollständig mit allen Varianten versorgt, wie Porsche erklärte.

Bei der Volkswagen-Tochter Audi war es dagegen vor allem der neue Geländewagen Q7, der dem Unternehmen ein Absatzplus von insgesamt 14,7 Prozent auf 8020 Autos bescherte. 2075 der Geländewagen wurden im März in Nordamerika neu auf die Straßen gebracht. Die meisten anderen Baureihen von Audi wurden weniger oft als im Vorjahresmonat gekauft.

Der Mutterkonzern VW musste hingegen ein deutliches Minus bei der Marke Volkswagen hinnehmen. Um 16,3 Prozent auf 17.355 Autos gingen die Verkäufe zurück. Seit Anfang des Jahres hat das Unternehmen damit 5,6 Prozent weniger Autos in den USA verkauft als ein Jahr zuvor.

Daimler-Chrysler brachte im vergangenen Monat mit insgesamt 228 047 Autos vier Prozent weniger Fahrzeuge auf den US-Markt. Allerdings waren die Luxusautos der Stuttgarter nach wie vor gefragt - der Absatz der Mercedes-Benz-Gruppe stieg um ein Prozent auf 21 612 Autos. Chrysler erwies sich dagegen mit einem Absatzrückgang von fünf Prozent als Bremse für die Stuttgarter - wie schon im Vormonat, als die US-Tochter mit einem Minus von acht Prozent zu kämpfen hatte.

Ford erging es nicht viel besser: Neun Prozent weniger Fahrzeuge verkaufte der Autohersteller aus Detroit im März auf seinem Heimatmarkt. Damit konnte der schärfte Konkurrent der Nummer zwei auf dem US-Markt erneut Boden gutmachen: Toyota verbuchte im März ein Absatzplus von 7,7 Prozent und brachte 242.675 Autos auf amerikanische Straßen. Der japanische Autohersteller ist unter anderem dank der starken Nachfrage nach dem umweltfreundlichen Modell Prius auf dem US-Markt mittlerweile auf den dritten Platz hinter General Motors und Ford vorgeprescht. Es wird erwartet, dass Toyota bald zur weltweiten Nummer eins aufsteigen und damit GM überholen dürfte. Dieser verzeichnete im vergangenen Monat in den USA einen Absatzrückgang von 7,7 Prozent auf 349 867 Autos.

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