Autoabsatz
Talfahrt bei Daimler und BMW beendet

Die lange Talfahrt von Daimler scheint beendet zu sein: Der Autobauer hat dank seiner Kernmarke Mercedes-Benz im November den zweiten Monat in Folge ein kräftiges Absatzplus verzeichnet. Auch Rivale BMW kann mit einer Erfolgsmeldung aufwarten.
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HB STUTTGART. ­ Mercedes steigerte die Auslieferungen weltweit um 19 Prozent (88 600 Autos) gegenüber dem Vorjahresmonat. Dieser war allerdings durch einen massiven Absatzeinbruch (minus 28 Prozent) wegen der Finanzkrise gekennzeichnet gewesen. Die gesamte Pkw-Sparte Mercedes-Benz Cars (Mercedes, Smart, AMG und Maybach) legte um 16,4 Prozent auf 98 400 Personenwagen zu, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Für das gesamte vierte Quartal rechnet Vertriebschef Joachim Schmidt weiterhin mit einem Absatz deutlich über dem Vorjahr.

Vor allem die neue E-Klasse, aber auch die neue Generation der S- Klasse sorgten für den weltweiten Mehrabsatz. "In vielen Märkten haben wir unsere Position weiter ausgebaut und Marktanteile hinzugewonnen", sagte Schmidt. Auffällig sind erneut die hohen Steigerungsraten in den Zukunftsmärkten. In China wurden mit 8700 Autos im November dreimal so viele verkauft wie im Vorjahresmonat. Mercedes-Benz sei damit weiterhin die am schnellsten wachsende Premiummarke in China und habe dort erstmals auch BMW überholt, hieß es in Stuttgart.

In Brasilien legt die Marke um 81 Prozent zu, in Indien um 25 Prozent. Aber auch in den USA (plus 19 Prozent) und im Heimmarkt Deutschland (plus 3 Prozent/22 100 Autos) stand ein Plus vor den Absatzzahlen. In Westeuropa legte Mercedes Benz - um zwölf Prozent zu.

Smart konnte die Talfahrt etwas abbremsen und verkaufte mit 9800 Kleinwagen vier Prozent weniger als vor einem Jahr. Hohe Zuwächse hatte der Zweisitzer vor allem in Deutschland (20 Prozent), Großbritannien (30 Prozent) und in Italien (17 Prozent).

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