Autoabsatz
USA haben wieder Lust auf deutsche Oberklasse

Deutsche Premiumhersteller haben im August in den USA deutlich mehr Oberklasseautos verkauft als noch im Vorjahreszeitraum - trotz auslaufen der US-Abwrackprämie. Volkswagen bleibt allerdings auf seinen Fahrzeugen sitzen und auch der sonst so gut laufende Mini verkaufte sich schlechter.
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HB DETROIT/FRANKFURT. Die deutschen Hersteller von Oberklasseautos haben ihren Absatz in den USA im August kräftig gesteigert. Die Daimler-Tochter Mercedes-Benz USA legte binnen Jahresfrist um 15 Prozent auf 19 700 Fahrzeuge zu. Porsche steigerte nach eigenen Angaben vom Mittwoch die Zahl der verkauften Autos um 33 Prozent auf gut 2000. Auch die Marke BMW verzeichnete ein Plus von 1,6 Prozent. Der Absatz der BMW-Gruppe einschließlich der Marke Mini fiel dagegen um 1,6 Prozent.

Auch bei Volkswagen war der US-Absatz im August um 7,9 Prozent rückläufig. Ein Grund für die negative Entwicklung war das Auslaufen der US-Abwrackprämie ("Cash for Clunkers"), die im vergangenen Jahr die Autonachfrage nach oben getrieben hatte. Auch die US-Hersteller General Motors und Ford verzeichneten im August deutliche Einbußen. Der Absatz von GM brach im August um 25 Prozent ein. Ford verkaufte auf dem Heimatmarkt knapp elf Prozent weniger Autos als vor Jahresfrist.

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