Autobahnbau gestoppt
Chinesen gefährden Fußball-EM in Polen

Polen lässt seine wichtigste Autobahn von Covec bauen. Doch der chinesische Staatskonzern stellte die Arbeit ein. Ein weiteres Projekt, das vor dem Aus steht und die Austragung der Fußball-Europameisterschaft gefährdet.
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Düsseldorf/WarschauEuropas Fußball-Fans sollten sich allmählich ernsthafte Sorgen machen, ob die Fußball-Europameisterschaft in einem Jahr wirklich wie geplant stattfinden kann. Bereits seit längerem gibt es Probleme sowohl in der Ukraine als auch im anderen Gastgeberland Polen. Nun gibt es hier ein weitere wichtige Hiobsbotschaft.

Polen kämpft mit ernsthaften Problemen beim Bau einer wichtigen Autobahnstrecke. Das chinesische Konsortium Covec hat die Arbeiten eingestellt und will auf die weitere Ausführung des Auftrags verzichten. Das sagte Andrzej Maciejewski von der Generaldirektion für Straßenbau in Warschau. Die Autobahn ist für die EM enorm wichtig, da ein Großteil der Fans über sie anreisen sollen.

Die Firma solle in nächster Zeit Vorschläge zur Lösung der Probleme unterbreiten. Im anderen Fall werde Polen den Vertrag kündigen und Entschädigungsansprüche von mindestens 741 Millionen Zloty (185 Millionen Euro) stellen, warnte Maciejewski.

"Das ist eine Niederlage", sagte der Chef des parlamentarischen Ausschusses für Verkehrsfragen, Janusz Piechocinski, dem Fernsehsender TVN24. Es gebe keine Chance mehr für die rechtzeitige Beendigung des Bauprojektes. Regierungschef Donald Tusk versicherte dagegen, der vorgesehene Termin werde eingehalten. Das EM-Eröffnungsspiel soll am 8. Juni 2012 in Warschau stattfinden.

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  • Genau, kennt kein Mensch (außer Polen) ganz zu Schweigen von der Aussprache und deshalb sollte man es auch in Deutsch schreiben.

  • Swiecko ist Swiecko und Strykow ist Strykow. Schwetig und Strickau kennt doch kein Mensch, gescheige dass man es auf einer Karte findet.

  • Könnte man den Artikel mal in so weit ergänzen, warum die Chinesen den Auftrag nicht weiter bzw. zu Ende bauen wollen? Muss doch dafür Gründe geben.

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