Autobauer: Absatz bei Peugeot zurückgegangen

Autobauer
Absatz bei Peugeot zurückgegangen

Der französische Autobauer Peugeot hat 2008 rund neun Prozent weniger Autos verkauft als 2007. Da die gesamte Autoindustrie unter dem Umsatzrückgang leidet, konnte Peugeot seinen Marktanteil halten. Trotzdem müssen die Mitarbeiter sich auf Stellenabbau einstellen.
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HB PARIS. Der größte französische Autobauer PSA Peugeot Citroen hat vergangenes Jahr rund neun Prozent weniger Fahrzeuge verkauft als 2007. Wegen der weltweiten Wirtschaftsabkühlung und Kreditklemme sei der globale Absatz um 8,7 Prozent auf 2,952 Millionen Fahrzeuge gefallen, teilte der Konzern mit. Damit schnitt Peugeot schlechter ab als sein französischer Rivale Renault, der 2008 rund vier Prozent weniger Autos verkaufte.

Trotz eines "sehr schwierigen wirtschaftlichen Umfelds" habe der Konzern jedoch seinen Marktanteil von fünf Prozent verteidigen können, erklärte Peugeot. Der Absatz ist 2008 lediglich in Russland gestiegen. Im wichtigsten Absatzmarkt Westeuropa fielen die Verkäufe um 10,5 Prozent, der Marktanteil blieb hier konstant bei 13,8 Prozent. Frankreichs Nummer zwei Renault kommt auf 3,6 Prozent. Beide Konzerne haben angesichts der Krise den Abbau von Arbeitsplätzen angekündigt.

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