Autobauer
Auch Honda senkt Jahresprognose

Der zweitgrößte japanische Autobauer Honda hat seine Gewinnprognose gesenkt. Dennoch gilt das Unternehmen gegenüber seinen Rivalen Toyota und Nissan als besser für die Finanzkrise gerüstet.

HB TOKIO. Für das Geschäftsjahr bis Ende März rechnet der Konzern nun mit einem Netto-Ergebnis von 485 Mrd. Yen (rund vier Mrd. Euro) anstatt mit den bislang angepeilten 490 Mrd. Yen. Die Prognose für den operativen Gewinn nahm Honda am Dienstag auf 550 Mrd. Yen (rund 4,6 Mrd. Euro) von 630 Mrd. Yen zurück. Der Umsatz soll sich nach der neuen Prognose auf 11,6 Billionen statt 12,1 Billionen Yen belaufen.

Im ersten Geschäftshalbjahr fiel der Nettogewinn um 19,1 Prozent auf 302,9 Mrd. Yen. Das Betriebsergebnis sank um 27,1 Prozent auf 370,2 Mrd. Yen.

Dank seiner Produktpalette mit sparsameren Modellen und seiner Flexibilität bei der Fertigung gilt Honda als weniger anfällig für den im Zuge der Finanzkrise verschärften Abschwung auf dem Automobilmarkt. Von seinen heimischen Rivalen Toyota und Nissan erwarten Experten wegen des Absatzeinbruchs bei Geländewagen und Pickup-Transportern größere Geschäftseinbußen. Daneben hat zuletzt der stärkere Yen das Exportgeschäft der japanischen Autobauer belastet. So hatte auch Branchenprimus Toyota im abgelaufenen Quartal erstmals seit sieben Jahren einen Absatzrückgang hinnehmen müssen.

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